Pressemeldung - 22.03.2023

Techem Umfrage: Smart Meter haben für Vermietende kaum Priorität

  • Nur 8 Prozent der privat und 18 Prozent der geschäftlich Vermietenden planen, in ihren Liegenschaften Smart Meter zu installieren
  • Viele Vermietende betrachten Kosten als entscheidend
  • Techem fordert den beschleunigten Rollout von Smart Metern, um Energieeffizienz im Gebäudebestand voranzutreiben

Eschborn, 22. März 2023. Die Digitalisierung des Gebäudebestands ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende und Smart Meter leisten in diesem Prozess einen entscheidenden Beitrag. Der Ausbau der Technologie bleibt allerdings zögerlich: Derzeit planen nur 8 Prozent der Privatvermietenden und 18 Prozent der geschäftlich Vermietenden in Deutschland die Installation von Smart Metern in den eigenen Liegenschaften. Das hat der Energiedienstleister Techem in einer aktuellen Umfrage herausgefunden.

Kosten sind für Vermietende ausschlaggebend
Der häufigste Grund, die Installation von Smart Metern (noch) nicht anzugehen, sind zu hohe Kosten: Rund 40 Prozent der Befragten geben an, aus dieser Überlegung heraus auf die Installation zu verzichten. Gleichzeitig gestehen 75 Prozent der Privatvermietenden und 55 Prozent der geschäftlich Vermietenden, sich wenig mit den gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben rund um das Thema auszukennen. Und: 35 Prozent beziehungsweise 52 Prozent der privat und geschäftlich Vermietenden geben an, andere Themen hätten für sie aktuell schlicht eine höhere Relevanz.

„Die Bedeutung, die eine digitale Infrastruktur für den klimaneutralen Gebäudebestand hat, ist vielen Vermietenden nicht bewusst. Dabei ist sie der Grundstein für effiziente Prozesse, mehr Transparenz bei Verbrauch, Kosten und Emissionen und damit für die Reduktion von Energieverbräuchen“, erklärt Gero Lücking, Mitglied der Geschäftsführung der Techem Solutions GmbH und verantwortlich für den Bereich Smart Metering des Unternehmens. „Mithilfe von Smart Metering erhalten Vermietende wie Mietende Einblick in ihren Energieverbrauch und können ihn auf dieser Basis optimieren und reduzieren“, ergänzt er. Tatsächlich ließen sich jeweils 64 und 74 Prozent der privat und geschäftlich Vermietenden von Smart Metering überzeugen, wenn sie mit den Geräten Kosten einsparen könnten. Eine gerechtere Abrechnung, Netzstabilität oder die Verringerung des CO2-Ausstoßes sind für beide Vermietergruppen eher nachgelagerte Argumente. „Auch wenn die Kosteneinsparung nicht das primäre Ziel des Einsatzes von digitalen Strom- und Gaszählern ist, so adressiert das gerade in Diskussion befindliche Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) auch diesen Punkt. Intelligente Messsysteme werden zukünftig bezuschusst, so dass es ab sofort keinen Grund mehr gibt, nicht in die Digitalisierung dieser Infrastruktur zu investieren“, so Gero Lücking.

Smart Meter als Bestandteil der Energiewende
Ein entscheidendes Feld, für das die Installation von Smart Metern die Grundlage bildet, sind die Geschäftsmodelle der Energiewende wie der Einsatz elektrischer Wärmepumpen, die regenerative Energieerzeugung und die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Hier sind die Pläne unter Vermietenden deutlich weiter fortgeschritten. In den kommenden zwölf Monaten wollen 38 Prozent der Privatvermietenden und 50 Prozent der geschäftlich Vermietenden Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) an eigenen Gebäuden anbringen. Außerdem beabsichtigen 29 beziehungsweise 56 Prozent, in diesem Zeitraum Ladestationen für Elektroautos zu errichten.

„Die Einführung intelligenter Messsysteme ist keine lästige Pflicht, sondern Chance für mehr Energie- und Prozesseffizienz. Smart Metering ist eine Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende“, so Lücking. Um Synergien zu schaffen und spartenübergreifend denken zu können, bietet Techem als ein führender Partner für smarte und nachhaltige Gebäude Smart Metering in Kombination mit Submetering an. So erhalten Vermietende alle Verbrauchswerte ihrer Liegenschaften digital aus einer Hand – für effiziente Prozesse und als Basis für mehr Energieeffizienz im Gebäude.

Mehr Informationen zum Thema Smart Metering und dem Angebot von Techem finden Interessierte / Vermietende hier.

Über die Studie

Für die Umfrage hat Techem 438 Privatvermietende und 100 geschäftliche Vermieter online befragt. Die Erhebung fand innerhalb des eigenen Expert*innennetzwerkes von Techem sowie Expert*innenpanels der Marktforschungsinstitute Gapfish, Questionpro und Innofact statt. Die Befragung wurde im Januar und Februar 2023 durchgeführt.

 

Über Techem

Techem ist ein führender Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude. Die Leistungen des Unternehmens decken die Themen Energiemanagement und Ressourcenschutz, Wohngesundheit und Prozesseffizienz in Immobilien ab. Das Unternehmen wurde 1952 gegründet, ist heute mit rund 4.000 Mitarbeitenden in 19 Ländern aktiv und hat mehr als 12 Millionen Wohnungen im Service. Techem bietet Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Wärme und Wasser in Immobilien an. Als Marktführer in der Funkfernerfassung von Energieverbrauch in Wohnungen treibt Techem die Vernetzung und die digitalen Prozesse in Immobilien weiter voran. Moderne Funkrauchwarnmelder mit Ferninspektion und Leistungen rund um die Verbesserung der Trinkwasserqualität in Immobilien ergänzen das Lösungsportfolio für die Wohnungswirtschaft. Weitere Informationen finden Sie unter www.techem.de.

 

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