Der Hitzeatlas zeigt die Hotspots in Deutschland – Risiken für den Gebäudebestand

Blog Beitrag - 03.07.2026

Steigende Hitzebelastung für den Gebäudebestand
Die Energiewende erfordert zunehmend belastbare und aktuelle Daten, um Entwicklungen fundiert einzuordnen und Gebäude zukunftsfähig zu gestalten, während sie für Bewohnende auch bei erkennbar zunehmenden Extremwetter angenehm bewohnbar bleiben. Insbesondere steigende Temperaturen und wiederkehrende Hitzewellen machen deutlich, wie wichtig eine datenbasierte Betrachtung von Hitzebelastung ist. Mit dem Hitzeatlas liefert Techem hierfür eine fundierte Grundlage und macht klimatische Entwicklungen im Gebäudekontext sichtbar. Die wichtigsten Erkenntnisse und Mehrwerte fassen wir im Folgenden zusammen.

Datengestützte Analyse mit klaren Ergebnissen
Die Analyse liefert eine belastbare Datenbasis und macht die Entwicklung steigender Temperaturen konkret messbar. Die Grundlage dafür sind Kühlgradtage (Tage an denen hohe Außentemperaturen für Kühlbedarf in Innenräume führen).

Das sind die Top-10 der wärmsten Städte und Regionen in 2025

  • Speyer (Rheinland-Pfalz)

  • Heidelberg (Baden-Württemberg)

  • Germersheim (Rheinland-Pfalz)

  • Rhein-Pfalz-Kreis (Rheinland-Pfalz)

  • Ludwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz)

  • Mannheim (Baden-Württemberg)

  • Südliche Weinstraße (Rheinland-Pfalz)

  • Frankfurt am Main (Hessen)

  • Groß-Gerau (Hessen)

  • Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz)

  • Regionale Verdichtung in Südwestdeutschland

  • Hohe Aussagekraft für zukünftigen Handlungsbedarf

Anforderungen an Gebäude – Strukturwandel durch Klimaveränderung
Steigende Temperaturen führen dazu, dass sich die Anforderungen an Gebäudehülle, die Gebäudetechnik und deren Betrieb grundlegend verändern. Neue Voraussetzungen werden an Dienstleistungen rund um den Gebäudesektor gestellt, von der effizienten Kühlung bis hin zur Integration digitaler Technologien, die Raumklimadaten verarbeiten und anzeigen. 

Techem nimmt sich diesen Anforderungen an und setzt konkrete Maßnahmen um:

  • Smart Metering für die Energiesteuerung von Wärmepumpen und Solar 
    → Unterstützende Technologie für effiziente bedarfsgerechte Kühlung

  • Multisensor Plus & sensorbasierte Technologien wie Raumklima-Service 
    → Hinweise für effektives und richtiges Lüften im Rahmen eines Raumklimamanagements

  • Monitoring & Datenauswertung 
    → transparente Einsicht des Energieverbrauchs 

Der Hitzeatlas verdeutlicht, wie relevante Daten und gezielte Kommunikation zusammenwirken können, um auf die Belastung für Liegenschaften hinzuweisen. Für die Zukunft wird dieses Thema immer mehr Aufmerksamkeit erfahren.

Insgesamt zeigt sich: Der Umgang mit Hitze entwickelt sich zunehmend zu einer zentralen Aufgabe im Gebäudebetrieb und erfordert ein Zusammenspiel aus Technik, Daten und intelligentem Management. Datenbasierte Analysen und intelligente Lösungen werden dabei eine entscheidende Rolle spielen.

👉 Weiterführende Informationen: 
Details zu Techems Lösungen, die dazu beitragen, die energetische Effizienz von Wohnungen gegenüber häufigeren Hitzewellen und extremen Wetterbedingungen zu erhalten, finden Sie hier.

Bildinformation: Steigende Temperaturen führen dazu, dass sich die Anforderungen an Gebäudehülle, die Gebäudetechnik und deren Betrieb grundlegend verändern. Techem nimmt sich diesen Anforderungen an und setzt konkrete Maßnahmen um (Bildquelle: Techem).