Informationen für Mieter*innen

Bewohner*innen profitieren neben einer transparenten Heizkostenabrechnung von umfassenden Techem Services. Das digitale Kundenportal ermöglicht Ihnen den gesetzteskonformen Einblick in Ihren persönlichen Energieverbrauch und hilft Ihnen so, Ihre Kosten im Blick zu behalten. 
Frau und Mann vor Plan, Techem Informationen & Services

Alles im Blick mit dem Techem Kundenportal

Mit dem Techem Kundenportal können Sie Ihre monatlichen Verbrauchsdaten ganz einfach online einsehen, vergleichen und analysieren. So behalten Sie Ihren Energieverbrauch jederzeit im Blick, erkennen Einsparpotenziale und können Ihr Nutzungsverhalten gezielt optimieren. Zusätzlich sehen Sie anstehende Servicetermine direkt im Portal, was für noch mehr Transparenz und Komfort sorgt.


Sollte Ihr Zugang noch nicht freigeschaltet sein, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Hausverwaltung.

Komfortabel und kontaktlos dank Funktechnologie

Dank Messgeräten mit Funktechnologie muss zur Ablesung und für Funktionsprüfungen in der Regel niemand mehr Ihre Wohnungen betreten. Die Verbrauchsdaten werden automatisch und sicher per Funk übermittelt – ganz ohne Terminvereinbarung. Das spart Zeit, reduziert Aufwand und sorgt gleichzeitig für mehr Komfort und Flexibilität im Alltag. Ihre Daten bleiben dabei geschützt: Die Geräte senden die Daten sicher verschlüsselt und verlassen ohne Ihre Zustimmung nicht das Haus, außer dies ist zur Abrechnung oder der gesetzlich vorgeschriebenen Verbrauchsinformation erforderlich. 

Wie funktioniert die Heizkostenabrechnung?

Nach dem Heizkostenabrechnungsgesetz (HeizKG) müssen Energiekosten in Gebäuden verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Das bedeutet: Jede Bewohner*in zahlt nur für den tatsächlichen Verbrauch – ein faires und transparentes System, das zu einem bewussteren Umgang mit Energie beiträgt.

Techem unterstützt Hausverwaltungen dabei, diese Abrechnungen rechtskonform, sicher und nachvollziehbar durchzuführen. Dabei übernimmt Techem die korrekte Aufteilung der Verbräuche, ist jedoch nicht für Energietarife oder Preisgestaltung verantwortlich.

Die Heizkostenabrechnung im Detail

Haben Sie Fragen zu Ihrer Techem Abrechnung? Hier finden Sie die Antworten.

Die rechtlichen Grundlagen

In Österreich regelt das Heizkostengesetzt, wie die Abrechnung der Kosten für Heizung, Warmwasser und Kälte zu erfolgen hat. Die wichtigsten Regeln im Überblick.

FAQs für Mieterinnen und Mieter

Sie haben weitere Fragen? Für alle Fragen rund um Ihre Abrechnung steht Ihnen Ihre Hausverwaltung als erste Ansprechpartner*in gerne zur Verfügung!

Heizkosten sparen leicht gemacht – mit unseren Energiespartipps für cleveres Heizen: 

  • Intelligente Thermostate nutzen: Überlassen Sie es dem Thermostat, an die Heizung zu denken. Mit intelligenten Geräten legen Sie per Zeitschaltung fest, wann es in Ihren Räumen warm ist. Sogar die Steuerung über ein Smartphone ist möglich – das macht es leichter, energiesparend zu heizen. 
  • Heizkörper richtig entlüften: Wenn der Heizkörper gluckert, sollte er umgehend entlüftet werden. Drehen Sie dazu den Heizkörper auf, halten Sie ein Gefäß unter das Ventil und öffnen Sie es langsam. Nun so lange die Luft entweichen lassen, bis Wasser nachläuft, dann das Ventil wieder schließen.  
  • Heizkörper freihalten und richtig dämmen: Staut sich Wärme, wird der Raum nicht warm. Deshalb: genügend Abstand halten zwischen Heizkörper und ihn umgebende Gegenstände (Möbel, Vorhänge). 

Heizkosten sparen können Sie auch, indem Sie die richtige Raumtemperatur wählen. Mit unseren Energiespartipps heizen Sie den Raum zur richtigen Temperatur und halten diese dann: 

  • Optimale Raumtemperatur kennen: Für jeden Raum gibt es eine empfohlene Temperatur. Im Wohn-, Kinder- und Badezimmer beträgt diese zwischen 20 und 22 Grad. Das entspricht Stufe 3-4 am Thermostat. Für die Küche werden 18 bis 20 Grad empfohlen. Da man sich tagsüber weniger in Schlafzimmer und Flur aufhält, dürfen diese Räume kälter sein: 17 bis 20 Grad im Schlafzimmer, 17 bis 18 Grad im Flur. Ähnliches gilt für das WC, das mit 16 bis 19 Grad (Stufe 2-3 am Thermostat) ausreichend beheizt ist. Generell gilt: Unregelmäßig genutzte Räume sollten Sie nicht durchgängig heizen. Eine Mindesttemperatur von 16 Grad genügt. 
  • Nicht bei Abwesenheit heizen: Wenn niemand zuhause ist, kann die Heizung heruntergedreht werden. So sparen Sie unnötige Heizkosten. Ganz ausschalten lohnt sich aber nicht, denn das komplette Aufheizen eines kalten Raums ist im Verhältnis teurer. Nachts darf die Wohnung deutlich kühler sein als tagsüber. Die Heizung kann guten Gewissens auf 17 bis 19 Grad heruntergeregelt werden. 
  • Zimmertüren und Rollläden schließen: Das Heizen selten genutzter Räume bringt keinen Mehrwert, verschwendet aber Energie. Halten Sie deswegen Zimmertüren geschlossen, damit die Luft aus wärmeren Zimmern auch in diesen bleibt. Rollläden und Vorhänge verbessern die Isolierung von Fenstern und sparen so Energie. Sind sie nachts geschlossen, vermeidet das bis zu 50 kg CO₂ im Jahr. 

Durch richtiges Lüften sparen Sie Energie. In unseren Energiespartipps haben wir für Sie die wichtigsten Regeln zum Lüften zusammengestellt:

  • Mehrmals täglich lüften, dabei Heizung aus: Stoßlüften ist die beste Methode für ein angenehmes Raumklima. Drehen Sie den Heizkörper kurz vor dem Lüften am Thermostatkopf ab und öffnen Sie die Fenster weit. Wenige Minuten reichen. Frische Luft kommt in die Wohnung, ohne dass zu viel Wärme verloren geht. Nach dem Lüften die Heizung wieder anschalten. 

  • Fenster und Türen abdichten: Undichte Fenster oder Balkontüren lassen warme Luft entweichen. Bei Verdacht hilft eine professionelle Prüfung durch einen Energieberater. Oder halten Sie einfach eine Kerze vor die Fensterfugen: Flackert die Flamme, gibt es vermutlich einen ungewollten Luftaustausch. Die Fugen sollten dann neu abgedichtet werden. Ein „Zugluftstopper“ hilft zusätzlich gegen zugige Wohnungstüren und kostet nur wenige Euro.

  • Auf die richtige Luftfeuchtigkeit achten: Die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Feuchte Luft fühlt sich wärmer an als trockene, eine leichte Luftfeuchtigkeit reduziert also den Heizbedarf. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, können Sie 1. Wäsche im Raum trocknen, 2. die Räume regelmäßig lüften und 3. durch Pflanzen und Luftbefeuchter für ein angenehmes Raumklima sorgen. 

Wussten Sie schon, dass ein großer Teil Ihres Energieverbrauchs auf Warmwasser entfällt? Wasser verursacht laufend Kosten. Es lohnt sich für Sie, hier genauer hinzusehen. Denn mit unseren Wasserspartipps können Sie leicht Kosten senken: 

  • Armaturen in Schuss halten: Ein tropfender Wasserhahn nervt nicht nur, er verbraucht auch zwischen 1000 und 2000 Liter Wasser im Jahr. Mit wenigen Handgriffen können Sie diese Kosten vermeiden. Und wenn Sie bei der Reparatur gleich noch einen Perlator einbauen, sparen Sie zusätzlich Wasser und Geld. Diese kleinen Aufsätze reduzieren die Durchflussmenge, ohne dass dies beim Händewaschen (oder Duschen) auffällt. Die Anschaffung rechnet sich meistens innerhalb kurzer Zeit. 
  • Auf Haushaltshelfer zurückgreifen: Auch Spülmaschinen oder Waschmaschinen verbrauchen Wasser. Doch mittlerweile haben alle Geräte Funktionen zum Wasser- und Energiesparen. Mit diesen braucht eine voll beladene Spülmaschine deutlich weniger Energie, als wenn Sie den Abwasch von Hand machen. So sparen Sie nicht nur Zeit und Geld – zusätzlich macht die Maschine die unschöne Arbeit. Und sollte Ihre Maschine über kein Energiesparprogramm verfügen, ist es Zeit für einen Austausch. Denn alte Geräte verschwenden so viel Strom und Wasser, dass sich die neue Anschaffung bald bezahlt gemacht hat. 

Techem Insights für Bewohner*innen