Das müssen Sie zu Legionellen wissen

Legionellen stellen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko für Ihre Bewohnerinnen und Bewohner dar. Erfahren Sie, wie Legionellen ins Trinkwasser kommen und warum das gefährlich ist.
Hände ineinander gelegt unter fließendem Wasser aus dem Wasserhahn.

Wie entstehen Legionellen?

Legionellen leben im Grund- und Oberflächenwasser. Beides wird bekanntlich zu Trinkwasser aufbereitet. Auf diesem Weg gelangen die Stäbchenbakterien in geringer Konzentration in unser Trinkwasser. Problematisch wird das aber erst, wenn sich die Legionellenkonzentration übermäßig erhöht. Die Bakterien vermehren sich stark in stehendem Wasser oder wenn das Warmwasser zu kalt und das Kaltwasser zu warm ist.

 

Warum sind Legionellen gefährlich?

Werden Legionellen eingeatmet – etwa beim Duschen über den Wasserdampf – können sie die Atemwegserkrankung Legionellose auslösen. Die Legionellose ruft zwei typische Krankheitsbilder hervor: Das Pontiac-Fieber äußert sich durch Fieber, Husten und Muskelschmerzen. Oder die Legionärskrankheit, die mit einer Lungenentzündung einhergeht und ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko darstellt, das sogar tödlich enden kann. Experten und Expertinnen gehen davon aus, dass mehrere zehntausend Fälle pro Jahr auftreten.

Eine saubere Sache: die Techem Legionellenprüfung

Techem steht Ihnen kompetent zur Seite: Wir bieten Ihnen alle Services rund um die Legionellenprüfung aus einer Hand.
Eine Frau im Labor führt eine Legionellenprüfung durch.

Zwei starke Partner – eine sichere Lösung für Sie

In vielen Wohnimmobilien ist das regelmäßige Untersuchen des Leitungswassers auf die Legionellenkonzentration Pflicht. So schreibt es die Trinkwasserverordnung vor. In Kooperation mit einem akkreditierten Labor bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Services, mit denen Sie die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Damit sind Sie auf der sicheren Seite.

Wie funktioniert die Legionellenprüfung von Techem? 

Unsere Leistungen rund um die Legionellenprüfung sind modular aufgebaut. Wir beraten Sie ausführlich und stellen das passende Servicepaket für Ihre Bedürfnisse zusammen. Egal ob als Einzelleistung oder im Komplettpaket – das übernehmen wir gern für Sie:  

  • Begehung: Beauftragte Experten begehen bei Bedarf Ihre Trinkwasseranlage und halten die maßgeblichen Probenahmestellen fest
  • Probenahme und Analyse: Unser Kooperationspartner nimmt die erforderlichen Proben und führt im Anschluss die Trinkwasseranalyse auf Legionellen durch. 
  • Laborbefund bereitstellen: Sie erhalten den Laborbefund und auf Wunsch stellen wir Ihnen Hausaushänge und Anschreiben zur Information der Bewohnerinnen und Bewohner bereit. 
  • Beratung: Bei einem Positivbefund beraten wir Sie zu Vorgehensweise und Lösungen. 

Wie unterstützt Sie Techem bei einem Positivbefund?

Wir lassen Vermieterinnen und Vermieter nicht alleine und bieten Ihnen dabei einen echten Vorteil: Wir betreuen Sie umfassend, bis der Legionellenbefall in Ihrer Immobilie beseitigt ist. Dieser Service hebt uns von vielen unserer Wettbewerber ab. Wir begleiten Sie rechtskonform, archivieren Ihre Ergebnisberichte zehn Jahre lang und übernehmen die Kommunikation mit dem zuständigen Gesundheitsamt.  

Gut zu wissen: Die unterschiedlichen Gesundheitsämter stellen verschiedene Anforderungen bei einem Positivbefund. Wir entlasten Sie gerne und helfen Ihnen dabei zu verstehen, wann was zu tun ist.

Mehr Informationen zur Techem Legionellenberatung

Preise, Beratung und Beauftragung
Lassen Sie sich kostenfrei beraten und auf Wunsch ein unverbindliches Angebot erstellen

Neu: Legionellenprüfung oder Begehung online beauftragen

Mit unserem Online-Angebotsrechner erhalten Sie ein persönliches Angebot für eine Begehung Ihrer Liegenschaft oder eine Legionellenprüfung.

  • Ermitteln Sie den Preis für eine Begehung oder Legionellenprüfung für eine Liegenschaft
  • Beauftragen Sie gleich online oder lassen Sie sich das Angebot zusenden
  • Für die Beauftragung für mehrere Liegenschaften oder bei Fragen steht Ihnen das Legionellen-Expertenteam zur Verfügung

Ihre Vorteile von der Legionellenprüfung mit Techem

Als erfahrener Partner unterstützen wir Vermieterinnen und Vermieter bei der Legionellenprüfung. Das bringt Sicherheit – für Sie und Ihre Mieterinnen und Mieter.

1
Volle Unterstützung
Wir unterstützen Sie, wenn es kompliziert wird – bei einem Positivbefund der Trinkwasseranalyse auf Legionellen bieten wir Ihnen die passende Legionellenberatung.
2
Ihr Komplettpaket
Auf Wunsch übernehmen wir nicht nur die Trinkwasseranalyse auf Legionellen, sondern stellen Ihnen auch Hausaushänge und Anschreiben zur Information der Mieter zur Verfügung.
3
Archivierung des Laborbefundes
Wir archivieren die Ergebnisberichte Ihrer Legionellenprüfung in unserem Kundenportal. Sie können jederzeit und von überall auf die Dokumente zugreifen.
1
Für Ihre Sicherheit
Eine gute Wasserqualität in Ihrem Zuhause ist unerlässlich. Die Techem Legionellenprüfung bringt schnelle Gewissheit für Bewohner und Vermieter.

Legionellen im Trinkwasser Ihrer Immobilie?

Unterliegt Ihre Immobilie der Pflicht zur Legionellenprüfung? Wie läuft eine solche Prüfung genau ab? Und was tun bei einem Positivbefund? Wir erklären Ihnen das Wichtigste.
Eine moderne Mehrfamilienhausanlage, in der regelmäßig Legionellenprüfungen durchgeführt werden sollten

Welche Liegenschaften fallen unter die Pflicht der Legionellenprüfung?

Ermitteln Sie ganz einfach, ob Ihre Wohnimmobilie von der Trinkwasserverordnung betroffen ist. Sie unterliegen der Pflicht zur Legionellenprüfung, wenn:  

  • Ihre Immobilie über drei oder mehr Wohneinheiten verfügt und
  • mindestens eine Wohneinheit vermietet ist und
  • Duschmöglichkeiten bestehen und
  • eine zentrale Trinkwassererwärmung vorhanden ist und
  • sich mehr als 400 Liter Speichervolumen und/oder mehr als drei Liter Leitungsinhalt zwischen Trinkwasserzähler und letzter Entnahmestelle befinden 

Alle fünf Punkte sind erfüllt? Wir informieren Sie gerne über Ihre entsprechenden Pflichten bezüglich der Legionellenprüfung. Zusammen mit unserem Partner SGS Institut Fresenius unterstützen wir Sie professionell bei dieser Aufgabe.

 

Wir beraten Sie individuell zur Techem Legionellenprüfung

Nehmen Sie direkt Kontakt zu unseren Experten auf.

Wie läuft eine Legionellenprüfung in einer Immobilie genau ab?

Die Trinkwasserverordnung regelt den genauen Ablauf einer Legionellenprüfung. Entscheidend sind die richtige Vorbereitung sowie die Durchführung durch akkreditiertes Fachpersonal.

Die Vorbereitung

Eine Legionellenprüfung läuft nach einem standardisierten Probenahme- und Analyseverfahren ab. Zunächst muss die Fachperson den Strahlregler abschrauben und den Wasserhahn abflämmen. Das dient der Desinfektion und stellt sicher, dass keine Verunreinigungen ins Wasser gelangen und die Proben verfälschen. 

Die Probeentnahme

Nun muss ein Liter Wasser ablaufen, um die Entnahmestelle zu spülen. Danach wird die Wasserprobe in ein steriles Gefäß abgefüllt. Anschließend wird die Wassertemperatur gemessen und dokumentiert.

Die Untersuchung

Anschließend werden die Proben in ein qualifiziertes Labor geschickt und dort auf Legionellenbefall überprüft. Das Labor erstellt am Anschluss einen Prüfbericht, der den Zustand des Wassers genau dokumentiert.

Was tun bei Legionellenbefall?

Ein Legionellenbefall wird in der Regel im Rahmen der turnusgemäßen Untersuchung festgestellt. Die Trinkwasserverordnung legt den technischen Maßnahmenwert von mehr als 100 koloniebildenden Einheiten pro 100 ml Wasser fest. Wird dieser Wert überschritten, muss das Prüflabor das zuständige Gesundheitsamt informieren. Vermieterinnen und Vermieter müssen zudem die Hausbewohnerinnen und -bewohner in Kenntnis setzen. Welche Maßnahmen dann folgen, um die Legionellen wieder loszuwerden, ist abhängig von der Ursache für den Befall. Mögliche technische Maßnahmen sind: die Systemtemperatur auf 60 Grad Celsius zu erhöhen, die Leitungen zu sanieren, Duschfilter für Mieterinnen und Mieter einzubauen sowie die Desinfektion oder Filtration.

FAQ: Infos rund um die Legionellenprüfung

Legionellen sind kleine Stäbchenbakterien, die überall im Süßwasser vorkommen können. Wassertemperaturen von 25° C bis 55° C bieten ihnen optimale Bedingungen für die Vermehrung. Wenn das Trinkwasser erst einmal mit Legionellen befallen ist, birgt das Einatmen als Aerosol (Wassernebel) – beispielsweise beim Duschen – Gefahren. Ernsthafte Erkrankungen können die Folge sein. Experten schätzen, dass allein in Deutschland jährlich 20.000 bis 32.000 Menschen aufgrund von Legionellen an der sogenannten Legionärskrankheit erkranken. Das Trinken von legionellenhaltigem Wasser hingegen ist in der Regel ungefährlich.



Sie möchten uns mit der Legionellenprüfung beauftragen? Nehmen Sie ganz einfach Kontakt zu unserem Expertenteam auf. Sie werden kostenfrei beraten und auf Wunsch erstellen wir ein unverbindliches Angebot.
Zum Kontaktformular für Interessenten/Neukunden.

  1. Installation von Zapfstellen: Inhaberinnen und Inhaber von Trinkwasseranlagen müssen dafür Sorge tragen, dass geeignete Probenahmestellen (Zapfhähne) am Austritt und an der Zirkulation des Trinkwasserspeichers vorhanden sind. Unter Umständen entstehen Kosten, weil geeignete Probenahmestellen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik einzubauen sind. 
  2. Legionellenuntersuchung alle drei Jahre: In Deutschland müssen Inhaberinnen und Inhaber von Trinkwasseranlagen ihre betroffenen Anlagen ohne Aufforderung durch das Gesundheitsamt alle drei Jahre auf Legionellen untersuchen lassen (in Österreich z.B. lt. Norm B-1300 jährliche Beprobung erforderlich). Nur zertifizierte Labore dürfen die Wasserproben entnehmen und analysieren. Das Ergebnis dieser Trinkwasseranalyse auf Legionellen ist zehn Jahre lang aufzubewahren.
  3. Informationspflichten: Vermieterinnen und Vermieter müssen ihre Mieterinnen und Mieter über das Ergebnis der Legionellenprüfung informieren. 

Pflichten der Vermieterin/des Vermieters oder der Hausverwaltung bei positivem Legionellenbefund: 

  1. Das Gesundheitsamt und die Bewohnerinnen und Bewohner über das Ergebnis der Beprobung und die zu ergreifenden Maßnahmen informieren (ggf. Sofortmaßnahmen ergreifen) 
  2. Eine Gefährdungsanalyse erstellen 
  3. Eine weiterführende Untersuchung veranlassen 
  4. Nach der Sanierung Nachuntersuchungen veranlassen 

 

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Ein Verstoß gegen die Vorgaben der Trinkwasserverordnung kann für Vermieter und Eigentümer teuer werden. Es drohen Bußgelder, die Stilllegung ihrer Wasserversorgungsanlage sowie Mietminderungen oder auch Klagen der Betroffenen auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld. Prüfen Sie deshalb am besten regelmäßig.


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Einige Kosten der Legionellenprüfung können Sie auf Ihre Mieterinnen und Mieter umlegen. Dazu gehören alle wiederkehrenden Kosten für die Position​ „Probeentnahme & Analyse“ der​ orientierenden Legionellenuntersuchung. Sie sind entweder als sonstige Betriebskosten​ oder im Rahmen der Heizkostenabrechnung umlagefähig. Einmalige Kosten für die Begehungen​ oder die Installation des Ventils zur​ Entnahme von Trinkwasserproben sowie die Kosten aller notwendiger Maßnahmen im Falle​ eines Positivbefundes sind hingegen nicht umlagefähig.


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