Unterlagen sichten und Informationen sammeln
Zunächst sollten Sie alle verfügbaren Dokumente zusammentragen, die Aufschluss über den energetischen Zustand Ihres Gebäudes geben. Dazu gehören Baupläne, Unterlagen zu früheren Modernisierungen, Heizkostenabrechnungen, Wartungsprotokolle der Heizung und der aktuelle Energieausweis.
Bedeutung des Energieausweises
Der Energieausweis enthält bereits zentrale Informationen zur Energieeffizienz eines Gebäudes. Er weist die Energieeffizienzklasse (von A+ bis H) aus, zeigt den Endenergie- und Primärenergiebedarf und empfiehlt konkrete Maßnahmen zur energetischen Verbesserung. Diese sind seit 2014 sowohl im Bedarfs- als auch im Verbrauchsausweis verpflichtend enthalten (GEG): im Bedarfsausweis allerdings meist fundierter, da er auf den baulichen Eigenschaften basiert. Der Verbrauchsausweis basiert auf dem tatsächlichen Energieverbrauch der letzten drei Jahre und ist daher stark nutzerabhängig.
Rechtliche Hinweise für Vermietende
Wenn Sie vermieten, benötigen Sie in der Regel einen gültigen Energieausweis. Ausgenommen sind nur Ferienhäuser und denkmalgeschützte Gebäude. Seit 2008 muss der Energieausweis bei jeder Neuvermietung vorgelegt werden.
Aktuelle Daten zum Gebäudebestand
Möchten Sie wissen, wo Ihr Haus im Wohngebäudebestand in Deutschland einzuordnen ist? Die Deutsche Energie-Agentur (dena) veröffentlicht jährlich den Gebäudereport. Er enthält aktuelle Zahlen zum Energieverbrauch, zu Baustoffen, Heizsystemen, Sanierungsständen und Förderungen. Den Report können Sie unter www.dena.de herunterladen.