Energiekostenprognose

Stand: 16.11.2022

Seit 1. September 2022 gelten kurzfristige Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung. Daraus ergeben sich für Sie neue Pflichten. Bis zum 31. Januar 2023 müssen Sie Ihre Mieterinnen und Mieter individuell über die Höhe ihrer voraussichtlichen Energiekosten informieren. Sind Sie betroffen? Ja, wenn sich mindestens zehn Wohnungen in Ihrem Wohngebäude befinden. 

Was ist konkret zu tun?

  1. Informationen zu Energieverbrauch und -kosten einholen: Diese stellt Ihnen Ihr Gas- oder Wärmeversorger zur Verfügung.
  2. Energiekostenprognose erstellen: Als Techem Kunde wählen Sie Ihr Objekt im Kundenportal aus und geben die Informationen des Versorgers ein. Dann erhalten Sie die Energiekostenprognose: kostenlos als PDF oder Excel.
  3. Mitteilungspflicht nachkommen: Beauftragen Sie nun die Zustellung der Energiekostenprognose an Ihre Mieterinnen und Mieter – postalisch oder digital über das Techem Kundenportal. So erfüllen Sie Ihre Mitteilungspflicht.

Unsere Lösung für Sie: die einfache, individuelle und kostenlose Techem Energiekostenprognose gemäß § 9 EnSikuMaV im Kundenportal.

Hier erfahren Sie mehr zu der Energiekostenprognose gemäß § 9 EnSikuMaV.

CO₂-Abgabe

Stand: 25.11.2022

Das Thema CO2-Abgabe ist momentan besonders aktuell. Denn der Bundesrat hat am 25. November 2022 das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) zur Aufteilung der CO2-Kosten für Heizöl, Erdgas und Fernwärme gebilligt. Nun kann das Gesetz zum 1. Januar 2023 in Kraft treten.

Was heißt das für Sie?

  • Ab 01. Januar 2023 wird ein 10-Stufenmodell die Kostenaufteilung für das Heizen regeln. 
  • Je schlechter die Energiebilanz ihres Gebäudes, desto mehr müssen Vermietende sich gemäß der Tabelle zum Stufenmodell an der CO2-Abgabe beteiligen. 
  • Das Modell wird für alle Wohngebäude sowie Gebäude mit gemischter Nutzung angewendet.

Unsere Lösung für Sie: Techem übernimmt für Sie mit der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung automatisch die Einstufung Ihrer Liegenschaft in das 10-Stufenmodell und die transparente CO2-Kosten-Aufteilung. Sie geben nur die CO2-Menge und CO2-Kosten im Kundenportal an. Diese Infos sind auf den Rechnungen der Energieversorger enthalten. Den Rest erledigen wir für Sie.

Wir erläutern das 10-Stufenmodell zur Aufteilung der CO2-Kosten zum bequemen Nachlesen auch in unserem neuesten Beitrag im Techem Immo Point.

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Soforthilfe: Dezember-Abschlag für Gas und Wärme wird übernommen

Stand: 19.11.2022

Als Soforthilfe wird einmalig der Abschlag für Erdgas- und Wärmekunden im Dezember 2022 erlassen. Dies gilt unter anderem für Haushalte und kleinere Unternehmen. Energieversorger müssen ihren Vertragspartnern (also zum Beispiel dem Vermieter oder der Vermieterin) zwei Wochen nach Inkrafttreten des Gesetzes die Höhe der Entlastung pro Liegenschaft mitteilen.

Wichtig zu wissen:

  • Für Mieterinnen und Mieter soll die  „Dezember-Entlastung“ im Laufe des Jahres 2023 in den meisten Fällen im Rahmen ihrer Nebenkostenabrechnung verrechnet werden. Sie müssen dementsprechend in der Regel den Abschlag im Dezember bezahlen.
  • Mieterinnen und Mieter, die in den letzten neun Monaten vor Inkrafttreten des Gesetzes bereits eine Erhöhung ihrer Nebenkostenvorauszahlung erhalten haben, können den Erhöhungsbetrag im Dezember einbehalten. Tun sie das nicht, wird dieser Anteil wie üblich in der Nebenkostenabrechnung berücksichtigt.
  • Mieterinnen und Mieter, die in den letzten neun Monaten vor Inkrafttreten erstmalig eine Nebenkostenvorauszahlung vereinbart haben, können für den Monat Dezember die Vorauszahlung um 25 Prozent kürzen.

Was heißt das für Sie?

  • Vermietende müssen die Mieterinnen und Mieter in Textform über die Höhe der vorläufigen Entlastung informieren.
  • Auch die endgültige Entlastung für die laufende Abrechnungsperiode muss an die Mietenden weitergegeben werden. Dies geschieht in der Regel über die jährliche Abrechnung der Heiz- und Betriebskosten.

Mehr Details dazu können Sie in der Mitteilung der Bundesregierung lesen.

Unsere Lösung für Sie: Unsere Lösung für Sie: Ihr Energieversorger teilt Ihnen zwei Wochen nach Inkrafttreten des Gesetzes die Höhe der Entlastung pro Liegenschaft mit. Sie geben die Daten im Kundenportal ein. Wir berücksichtigen die Entlastung automatisch im Rahmen der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung.

Energiepreisbremsen ab 1. März 2023

Stand: 16.12.2022

Neben Privathaushalten sollen auch Unternehmen als Letztverbraucher durch die am 24. Dezember 2022 in Kraft getretenen Energiepreisbremsen entlastet werden. Sie treten jeweils ab dem 1. März 2023 in Kraft und gelten ab März für das gesamte Jahr 2023, eine Verlängerung bis April 2024 ist geplant.

Von dem EWPBG (Gaspreisbremse II) profitieren Letztverbraucher, die private Haushalte sowie kleine oder mittlere Unternehmen sind und bereits bei der Gaspreisbremse I entlastet wurden. Als Schwellenwert gilt hier in der Regel ein Jahresverbrauch von 1.5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr (Ausnahmen beispielsweise bei Vermietung). Sie werden ab März 2023 entlastet und erhalten für die Monate Januar und Februar 2023 jeweils den für den Monat März 2023 ermittelten Entlastungsbetrag gutgeschrieben. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie diese Gutschrift erfolgen kann.

  • Bei privaten Haushalten sollen 80% des im Monat September 22 prognostizierten Gasverbrauchs für Gas auf 12 Cent und für gewerbliche Wärmelieferung (Fernwärme sowie für Contractinglösungen) auf 9,5 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt werden.
  • Bei der Strompreisbremse wird bei Netzentnahmestellen von Letztverbrauchern mit einem Jahresverbrauch von bis zu 30.000 Kilowattstunden der Preis pro Kilowattstunde auf 40 Cent gedeckelt. Über diesem Wert liegt die Deckelung bei 13 Cent. Liegt der Preis bei 40 Cent pro Kilowattstunde wird das Kontingent des gedeckelten Energieverbrauchs mit 80 Prozent der historischen Netzentnahmemengen des Letztverbrauchers angesetzt; bei 13 Cent/kWh liegt das Kontingent bei 70 Prozent der historischen Netzentnahmemengen des Letztverbrauchers. 

Wichtig zu wissen:

  • Energiesparen lohnt sich auch weiterhin: oberhalb des jeweils rabattierten Kontingents greifen die üblichen Preise.
  • Aber auch der gedrosselte Preis kann für Verbrauchende eine Verdreifachung des bisherigen Gaspreises bedeuten, sodass Einsparungen immer sinnvoll sind.

Was heißt das für Sie?

  • Vermietende müssen die erhaltenen Entlastungen im Rahmen der Betriebskostenabrechnung an ihre Mieterinnen und Mieter weiter geben. Die Höhe der Entlastung und der auf den Mietenden anfallende Anteil ist dabei gesondert auszuweisen.
  • In bestimmten Fällen muss außerdem die Betriebskostenvorauszahlung entsprechend angepasst werden. Dies ist dann der Fall, wenn seit dem 1. Januar 22 die Betriebskostenvorauszahlungen erstmalig vereinbart wurden oder seit dem 1. Januar 2022 wegen steigender Kosten für Erdgas und Wärme erhöht wurden. Abweichungen hiervon können vertraglich bis zum 1. März 2023 vereinbart werden.

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